5 Diagramme zur Erklärung der 24-Milliarden-Dollar-Wette der Labour-Partei um ein grünes Kraftwerk


„Australien verfügt vor allem über erstklassige erneuerbare Energieressourcen zu international wettbewerbsfähigen Preisen“, sagt das Finanzministerium.

„Dies bietet australischen Herstellern einen Vorteil, da die Energiekosten mehr als die Hälfte der Kosten für die Herstellung von Wasserstoff mithilfe der aktuellen Elektrolyseurtechnologie ausmachen.“

Es kann insbesondere in industriellen Hochtemperaturprozessen eingesetzt werden und ist ein wichtiger Rohstoff für die Herstellung von Chemikalien mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten wie Ammoniak und Methanol sowie der Schlüssel zu emissionsfreiem Eisen und Düngemitteln.

2. Günstiger Wasserstofftransport

Japan will bis 2030 3 Millionen Tonnen Wasserstoff pro Jahr verbrauchen, davon 1 Million importierte Tonnen, während Südkorea bis 2030 3,9 Millionen Tonnen Wasserstoff pro Jahr verbrauchen will, gegenüber 220.000 Tonnen im Jahr 2021. Das gibt es. Das kann keines der beiden Länder erreichen. So günstig wie Australien, andere Länder, die in diesem Bereich konkurrieren können, haben höhere Transportkosten.

3. Netto-Null ohne Elektrifizierung

Viele Branchen, die derzeit auf fossile Brennstoffe angewiesen sind, können nach den aktuellen Technologieerwartungen nicht elektrifiziert werden. Hierzu zählen vor allem Fluggesellschaften, der schwere Straßentransportsektor und der Seeverkehr.

Andere Sektoren, denen die Elektrifizierung schwerfallen wird, sind der Bergbau, die Landwirtschaft und das Baugewerbe, die nach Angaben des Finanzministeriums bis 2030 zusammen fast 20 % der regionalen Emissionen ausmachen werden.

Die wahrscheinliche Antwort auf dieses Problem ist die Entwicklung kohlenstoffarmer flüssiger Kraftstoffe.

„Während einige derzeit verwendete Verbrennungsmotoren zu 100 Prozent kohlenstoffarme flüssige Kraftstoffe als vollständigen Ersatz für herkömmliche fossile Kraftstoffe verwenden können, müssen Verbrennungsmotoren beigemischt oder schrittweise eingeführt werden“, sagte das Finanzministerium.

„Es wird erwartet, dass die Technologiekosten für hocheffiziente Kraftstoffe im Laufe der Zeit sinken, da sich die Produktionsprozesse und der Maßstab verbessern. Frühzeitige Investitionen in diesem Bereich können den Grundstein für zukünftige Industrien legen.“

4. Sicherheit kritischer Minerallieferketten

Der Übergang zu Netto-Null wird auf dem Bedarf an kritischen Mineralien aufbauen, die in Solarpaneelen, Batterien, Windturbinen und der Wasserstofftechnologie verwendet werden. Geht man davon aus, dass bis 2050 Netto-Null-Emissionen erreicht werden, wird die weltweite Nachfrage nach kritischen Mineralien bis 2040 voraussichtlich um etwa 350 % steigen.

Allerdings ist das globale Angebot mittlerweile stark konzentriert, was die Branche anfällig für Störungen macht und nur begrenzt in der Lage ist, sich auf etwaige Schocks anzupassen und darauf zu reagieren, was erhebliche Übergangsrisiken hervorhebt.

Das Finanzministerium sagt jedoch, dass Australien über einige der weltweit größten Reserven an kritischen Mineralien wie Lithium, Kobalt und seltenen Erden verfügt, die allesamt bisher entdeckt wurden.

„Australien verfügt über klare komparative Vorteile bei der Gewinnung und dem Export von Mineralien, der Bergbautechnik und den Dienstleistungen, die durch Innovation, Skaleneffekte und qualifizierte Arbeitskräfte entwickelt wurden.“

5. „Hochkonzentrierte“ Produktion

Im Mittelpunkt des Netto-Null-Umstiegs stehen mehrere Schlüsselprodukte, darunter Sonnenkollektoren, Batterien, Windturbinen, Wasserstoffelektrolyseure und Wärmepumpen. Allerdings werden mindestens drei dieser Produkte hauptsächlich in einem Land hergestellt: China.

Wie bei jeder kritischen Mineralversorgung gibt es Grenzen für die Fähigkeit der Branche, sich an etwaige Schocks anzupassen und darauf zu reagieren, was erhebliche Übergangsrisiken verdeutlicht.

Letzten Monat kündigte Herr Albanese eine Zusage in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar an, um die lokale Solarproduktion durch das „Solar Sunshot“-Programm anzukurbeln.

Labour ging mit einer Zusage von 100 Millionen US-Dollar für den Bau eines „Batteriefertigungsbezirks“ in Queensland an den Start, und im Bundeshaushalt waren am Dienstag 523 Millionen US-Dollar für die „Battery Breakthrough“-Initiative zur Erweiterung der lokalen Batterieproduktionskapazitäten enthalten.

Im Gegensatz zu den ersten vier Grafiken ist das Finanzministerium jedoch weniger optimistisch, was die Aussichten für die Herstellung dieser Produkte vor Ort angeht, da viele Länder Australien bei der Entwicklung lokaler Industrien weit voraus sind. Ich war nicht begeistert.

Infolgedessen sind lokale Käufer möglicherweise besser dran, billigere Solarmodule und Batterien mit Subventionen ausländischer verbündeter Regierungen zu kaufen, während Australien möglicherweise von den oben beschriebenen natürlichen Wettbewerbsvorteilen profitiert.



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