Iranische weibliche Gefangene veranstalten am Evin-Mark-Tag der Arbeit eine dreitägige Veranstaltung


Aus Solidarität veranstalteten Frauen im iranischen Evin-Gefängnis eine dreitägige Gedenkfeier zum Internationalen Arbeitertag in der Frauenstation.

Dies erforderte ein hohes Maß an Mitarbeit der Gefangenen und wurde schließlich als Programm abgeschlossen.

Am ersten Tag der Gedenkfeier wurde an einer Wand eine „Arbeitergalerie“ ausgestellt.

Die handgezeichneten Plakate thematisierten zwei wichtige Themen: Arbeitnehmerrechte und die Geschichte der iranischen Arbeiterbewegung im vergangenen Jahrhundert.

Diese aus weggeworfenen Zeitungen hergestellten Plakate demonstrierten den Kampf und Widerstand der Arbeiter und dienten als eindrucksvolle visuelle und wörtliche Erinnerung an Arbeitsthemen.

Der zweite Tag konzentrierte sich auf gesprochenes Wort und Diskussion. Es begann mit einer Gedichtlesung, gefolgt von verschiedenen Themen rund um die Arbeit.

Zu den Themen gehörten die Geschichte des Internationalen Arbeitertags in der Welt und im Iran, die Herausforderungen und Forderungen, mit denen die Arbeiterklasse konfrontiert ist, die Rolle der Gewerkschaften und die inhärente politische Natur dieser Themen.

Besonderes Augenmerk wurde bei der Veranstaltung auf die Notlage der Ölarbeiter gelegt. Der Tag endete mit einem Dokumentarfilm über Arbeitskämpfe, der die Bedeutung von Arbeitsfilmen in diesem Zusammenhang hervorhob.

Am letzten Tag erkundeten sie die Vernetzung verschiedener Formen der Unterdrückung. Sie diskutierten, wie die Kämpfe der Arbeiter mit denen von Frauen, ethnischen Minderheiten, LGBTQ+-Personen, Einwanderern, religiösen Minderheiten und anderen verknüpft sind.

Auch das Konzept der „Gefängnisarbeit“ wurde berücksichtigt, wobei der Schwerpunkt auf den unterschiedlichen Situationen lag, mit denen Gefangene, Freiwillige und Arbeitsverweigerer konfrontiert sind.

Auch die Herausforderungen für Rentner waren Thema der Diskussion.

Das Programm endete mit einem eindrucksvollen Performance-Stück mit dem Titel „The Crowd of Workers from the Circle of Oppression“.

Inspiriert von Saeed Sultanpours Theaterstück „Abbas Agha, iranischer Nationalarbeiter“, nutzte die Produktion theatralisches Geschichtenerzählen, um die persönlichen Erfahrungen der Gefangenen als Arbeiter zu erforschen.



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