Secret Vision Lab – Was Apple in Zürich erforscht – Multimedia –


Johnny Srouzi, Apples Senior Vice President für Hardwaretechnologie, bei Chip Labs im Jahr 2020.  Apple ist für die Entwicklung neuer Chips verantwortlich, die vermutlich auf KI-Technologie basieren und an denen auch in Zürich geforscht wird.


Johnny Srouzi, Apples Senior Vice President für Hardwaretechnologie, bei Chip Labs im Jahr 2020. Apple ist für die Entwicklung neuer Chips verantwortlich, die vermutlich auf KI-Technologie basieren und an denen auch in Zürich geforscht wird.
©APA/AFP/Apple Inc./Handout, Canva Pro, Reuters

Im sogenannten „Vision Lab“ in Zürich erforscht Apple seine Zukunft mit Schwerpunkt auf künstlicher Intelligenz, doch selbst die Nachbarn wissen nichts davon.

Die Financial Times, die Einzelheiten über das Vision Lab zusammenstellte, berichtete, dass die Bewohner in der Nähe des Zürcher Labors nichts von Apples Forschungseinrichtung wussten.

Berichten zufolge hat Apple im Laufe der Jahre eine große Anzahl von KI-Experten von Google abgeworben. Mindestens 36 Personen sollen seit 2018 Google zu Apple verlassen haben und dort derzeit Schlüsselpositionen innehaben. So war beispielsweise der britische Informatiker John Gianandrea zuvor Direktor des KI-Forschungsinstituts Google Brain und gehört heute zum Top-KI-Team von Apple. Viele dieser Experten arbeiten für Apple in den USA, aber auch in Zürich werden streng geheime Untersuchungen durchgeführt.

Apple selbst schweigt

Im kalifornischen Cupertino, wo Apple seinen Hauptsitz hat, herrscht zum Thema KI generell Stillschweigen. Immerhin gab Apple-Chef Tim Cook kürzlich gegenüber Analysten zu, dass das Unternehmen an einer breiten Palette von KI-Technologien forscht.

Doch Brancheninsider haben schon lange vermutet, dass Apple sich darauf konzentriert, generative KI direkt in seine Geräte zu integrieren und nicht wie die meisten Konkurrenten über die Cloud. KI wird somit direkter Bestandteil der Hardware kompatibler Geräte, was aufgrund der benötigten Rechenleistung eine technische Herausforderung darstellt.

Was macht Apple in Zürich?

Im Jahr 2015 erwarb Apple Faceshift, ein Startup, das bereits an den Star Wars-Filmen arbeitete, und gründete von dort aus Vision Labs. Auch das Schweizer KI-Startup Fashwell wurde übernommen und wurde Teil des Zürcher Geheimprojekts.

Das Vision Lab befasst sich mit Computer Vision, maschinellem Lernen, Robotik und künstlicher Intelligenz. Laut Financial Times erforschen Zurich-Mitarbeiter gezielt die Technologie hinter Produkten wie ChatGPT von OpenAI. Auch Apple Vision Pro Cyberglass wird in Zürich entwickelt, wie aus einer aussagekräftigen Stellenanzeige hervorgeht.

„Seien Sie Teil des Teams, das Personas entwickelt“, sagt der Leiter von Vision Lab auf Linkedin, der nach neuen Entwicklern mit Sitz in Zürich sucht. „Persona“ ist ein Avatar für Apples Cyber-Brille.

Das nächste große Ding

Sumit Sadana von Micron Technology, das Apple mit wichtigen Computerchips beliefert, scheint davon überzeugt zu sein und sagte der Financial Times: „Das nächste große Ding werden KI-Geräte sein, aber dafür wird mehr Rechenleistung erforderlich sein.“

Bereits am 7. Mai konnten wir die ersten Nachrichten von Apple über die KI-Fortschritte des iPhone-Herstellers sehen. Apple hofft, an diesem Tag das iPad Pro vorstellen zu können, und der Hochgeschwindigkeits-M4-Chip wird wahrscheinlich zum ersten Mal in KI-Anwendungen integriert. Die weltweite Entwicklerkonferenz von Apple im Juni wird sich voraussichtlich auf weitere Fortschritte in der KI konzentrieren.





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