Die neue mechanisierte Tomatensorte der University of Florida könnte die Arbeitskosten senken


Dank innovativer Sorten, die für die maschinelle Ernte entwickelt wurden, steht die Tomatenindustrie möglicherweise kurz vor einer Ernterevolution.

Floridas robuste Tomatenindustrie ist seit Jahrzehnten auf die manuelle Ernte angewiesen, ein kostspieliger und arbeitsintensiver Prozess. Doch mit der Einführung neuer, maschinell erntefähiger Tomatensorten vom University of Florida Institute of Food and Agricultural Sciences (UF/IFAS) sieht die Zukunft der Ernte vielversprechender und effizienter aus.

Jessica Chitwood Brown, Tomatenzüchterin am Gulf Coast Research and Education Center der University of Florida, betonte die Bedeutung dieser Entwicklungen.

„Tomaten zu ernten ist harte Handarbeit, und nicht viele Menschen suchen diese Art von Arbeit“, sagte sie in einer Pressemitteilung von UF/IFAS.

Diese Herausforderung betrifft nicht nur Florida, sondern wirkt sich auf die Agrarindustrie auf der ganzen Welt aus.

Die Suche nach mechanischen Lösungen dauert schon seit vielen Jahren.

„Wir können Beispiele für Bemühungen sehen, den Druck des Arbeitskräftemangels in Packbetrieben und anderen Teilen der Lieferkette zu mechanisieren und zu lindern“, erklärte Chitwood-Brown.

Sie fügte hinzu, dass die Produktions- und Ernteherausforderungen auf den Feldern besonders groß seien.

Dank der Bemühungen der ehemaligen UF/IFAS-Tomatenzüchter Jay Scott und Sam Hutton, die letztes Jahr eine Hybridsorte auf den Markt brachten, ist die Branche der maschinellen Ernte näher denn je. Unter der Aufsicht von Chitwood-Brown-Hutton, einem Doktoranden, wurden Tomaten mit den Eigenschaften entwickelt, die für eine erfolgreiche maschinelle Ernte erforderlich sind: eine Tomate, die keine Stützen benötigt und über einen ungelenkigen Stiel verfügt, der sich leicht trennen lässt.

Michael Schadler, Manager der Florida Tomato Commission, teilte die gemischten Gefühle der Erzeuger aus Hoffnung und Skepsis gegenüber dem Übergang zur maschinellen Ernte.

Schadler räumte ein, dass wirtschaftliche Faktoren eine Rolle spielen, und sagte: „Jeder erkennt, dass dies dazu beitragen könnte, die Wettbewerbsbedingungen mit Mexikos Arbeitskräftevorteil anzugleichen.“ „Wenn ein mechanisiertes Produktionssystem die Erträge reduziert, wird die Reduzierung der Input- und Arbeitskosten dann groß genug sein, um die Wirtschaft am Laufen zu halten? Das ist eine große Sache.“

Für dieses Frühjahr ist eine groß angelegte klinische Studie geplant, und die Industrie beobachtet die Entwicklung genau. Die Ergebnisse dieser Versuche könnten die Zukunft des Tomatenanbaus in Florida bestimmen und nicht nur Effizienz, sondern auch einen möglichen Wandel im gesamten landwirtschaftlichen Paradigma versprechen. Es wird jedoch erwartet, dass im nächsten Jahr mit der Erprobung eines Prototyps einer mechanischen Erntemaschine begonnen wird, was die Branche noch etwas länger auf Trab halten wird.



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