Labor-Slams: Chips enthalten zu viel Acrylamid


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BaselLabor-Slams: Chips enthalten zu viel Acrylamid

Ein Labor im Kanton Basel hat den Chip genauer unter die Lupe genommen. Für 10 von 29 Proben gingen Reklamationen ein. Insbesondere die Deklaration der Fettsäuren war unzureichend.

Lucas Hausendorff
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  • Ein Labor im Kanton Basel hat verschiedene Kartoffel- und Gemüsechips getestet.

  • Von den 29 geprüften Produkten mussten 10 beanstandet werden.

  • Besonders schlecht wurden die Gehalte an gesättigten Fettsäuren und zwei Acrylamiden deklariert.

Kartoffelchips gehören zu den beliebtesten Snacks. Gleichzeitig ist aber auch bekannt, dass dieser Snack nicht sehr gesund ist. Das Kantonale Institut Basel hat Kartoffeln, Gemüse, Mais und andere Chips getestet, um herauszufinden, wie ungesund diese sind. Infolgedessen mussten 10 von 29 Proben zurückgewiesen werden.

In einer Probe von Schweizer Kartoffelchips wurde festgestellt, dass sie 1040 Mikrogramm Acrylamid pro Kilogramm enthielt. Der gesetzliche Richtwert liegt bei 750μg/kg. Eine Probe von Süßkartoffelchips wies sogar einen Acrylamidgehalt von 1800 μg/kg auf. Da es für dieses Produkt keine gesetzlichen Richtlinien gibt, hat das Landesinstitut die Hersteller um Stellungnahmen gebeten, wie sie den Acrylamidgehalt in Zukunft minimieren werden.

Acrylamid ist möglicherweise krebserregend und entsteht beim Erhitzen stärkehaltiger Lebensmittel.

Ein weiterer Schwerpunkt der Studie waren gesättigte Fettsäuren. In vielen Fällen wurde deutlich, dass die Erklärungen unzureichend waren. In acht Proben (davon fünf Kartoffelchips) lagen die gemessenen gesättigten Fettsäuren außerhalb des akzeptablen Bereichs der angegebenen Werte. Glücklicherweise lagen alle Transfettgehalte unter dem gesetzlichen Höchstwert von 2 g/100 g. Der höchste Wert von 1 g/100 g wurde in einer Probe Schweizer Tortillachips gefunden.

Wie üblich hat das staatliche Labor den Hersteller des betreffenden Produkts nicht bekannt gegeben. Basierend auf diesen Ergebnissen werde die Marktregulierung für diese Produktgruppe auch in Zukunft fortbestehen, heißt es in dem Bericht.

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