Apple wirbt KI-Experten von Google ab, um ein Zürcher Labor einzurichten


Apple baut KI in Europa aus: Der iPhone-Hersteller hat laut einem Bericht der Financial Times „Dutzende“ Experten für künstliche Intelligenz von Google abgeworben, um ein „geheimes europäisches KI-Labor“ in der Schweiz einzurichten als Dies ist das Ergebnis einer Analyse von LinkedIn-Profilen. Daher finden in der Schweiz seit mehreren Jahren Expansions- und Entwicklungsarbeiten statt. Im Mittelpunkt steht Apples KI-Chef John Gianandrea, der selbst 2018 von Google zum Unternehmen kam.

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Das Institut soll sich zunächst auf die Bereiche Bilderkennung und virtuelle Realität konzentriert haben, beginnend mit den Startups FaceShift und Fashwell. Dies habe in der Folge zur Gründung des Vision Lab geführt, zitierte die FT den ETH-Professor. Dem Bericht zufolge soll der Zürcher Mitarbeiter für Apple an der Forschung im Bereich grundlegender KI-Technologie beteiligt gewesen sein, darunter neue multimodale Modelle für Text und Bilder. Apple hat in den letzten Monaten eine Reihe von Artikeln zu diesem Thema veröffentlicht.

Apple rekrutiert derzeit an zwei Standorten in Zürich neue Stellen im Bereich generative KI. Einer davon soll selbst benachbarten Unternehmen unbekannt sein. Doch Apples Strategie, seinen Standort nicht nach außen zu kommunizieren, ist nicht neu. So soll in Berlin schon seit längerer Zeit Autoforschung betrieben werden, ohne dass Apple dies preisgab.

Im KI-Bereich konnte Apple seit dem Einstieg von Gianandrea viele große Namen der KI-Szene verpflichten. Das Top-KI-Team von Apple besteht mittlerweile aus ehemaligen Schlüsselfiguren des Internetgiganten, darunter dem ehemaligen Google-Chef für KI-Forschung und maschinelles Lernen, darunter einer der führenden KI-Wissenschaftler von Google, schreibt die FT.

Ruoming Pang leitet das Foundation Models-Team von Apple, das an groß angelegten Sprachmodellen arbeitet, und war zuvor Leiter der KI-Spracherkennungsforschung bei Google. Es gab aber auch Abgänge. Der Deep-Learning-Pionier Ian Goodfellow verließ Apple und kehrte zu Google zurück, nachdem das Unternehmen seine Home-Office-Regeln geändert hatte.


(BSC)

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