Südkorea erlebt einen Alterungstrend der Arbeitskräfte auf dem Arbeitsmarkt kleiner und mittlerer Unternehmen


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SEOUL, 22. April (AJU PRESS) – Da die Bevölkerung Südkoreas schnell altert und junge Menschen dazu neigen, kleine und mittlere Unternehmen zu meiden, wird die Zahl der Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt im Jahr 2023 voraussichtlich steigen.

Daten des Korea Statistical Office zeigten am Montag, dass Personen in den Zwanzigern und Dreißigern 30,9 % der insgesamt 25,3 Millionen Beschäftigten kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) ausmachen. Der Anteil der Beschäftigten im Alter von 50 Jahren und älter betrug 47,8 % der Belegschaft.

Dieses Phänomen spiegelt die Präferenzen junger Arbeitssuchender wider. Laut einer im Oktober 2023 von der National Federation of Small and Medium Enterprises durchgeführten Umfrage unter 1.000 Menschen in den Zwanzigern legten 47,4 % bei der Berufswahl Wert auf ein hohes Lohnniveau und 55,3 % auf ein niedriges Gehalt Widerstand gegen die Arbeit für kleine und mittlere Unternehmen.

Den Daten zufolge lag das von jungen Arbeitssuchenden gewünschte durchschnittliche Monatsgehalt bei 3,2 Millionen Won (ca. 233.000 Yen). Im Jahr 2021 betrug das durchschnittliche Monatsgehalt der Mitarbeiter kleiner und mittlerer Unternehmen etwa 2,7 Millionen Won, und das durchschnittliche Monatsgehalt der Mitarbeiter großer Konzerne betrug etwa 5,6 Millionen Won.

Im Gegensatz dazu bestand die dominierende Altersgruppe bei großen Konzernen aus Menschen in den Dreißigern (30,9 Prozent), gefolgt von Menschen in den Vierzigern (27,7 Prozent) und Menschen in den Fünfzigern (21 Prozent). Junge Arbeitnehmer in den Zwanzigern machten 15,7 % der Beschäftigten großer Unternehmen aus.

Nach Angaben des National Institute of Statistics hat Südkorea eine Bevölkerung von etwa 52 Millionen Menschen, davon etwa 9,9 Millionen Menschen im Alter von 65 Jahren und älter, was im Dezember 2023 19,2 % der Gesamtbevölkerung ausmacht. Das koreanische Statistikamt prognostiziert, dass die Zahl der älteren Menschen in Zukunft weiter zunehmen wird. Diese Zahl wird bis 2030 auf 1,3 Millionen und bis 2040 auf 2,1 Millionen ansteigen.




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