Das Labor der Zukunft steht in Hessen


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Wie sollen wir die riesigen Baulücken in der Innenstadt nutzen? Nach der Schließung des Kaufhofs in Hanau gilt das Gelände als Testgelände. Ich habe viele Ideen.

Hanau – Rooftop-Bar mit besonderem Blick auf den Marktplatz und das Brüder-Grimm-Denkmal. Ein Club- oder Boxraum im Keller. Möglicherweise gibt es auch einen großen Sandspielplatz. Im ersten Stock gibt es einen kleinen temporären Laden, in dem auf der Bühne Besprechungen abgehalten werden können. Im ersten Obergeschoss ist ausreichend Platz für Bildungseinrichtungen vorhanden. Die Möglichkeiten für das ehemalige Kaufhofgebäude in Hanau sind vielfältig und stehen noch nicht fest. An Ideen, die von Stadtexperten gesammelt und auf ihre Tauglichkeit geprüft werden, mangelt es jedoch nicht.

Vor ein paar Wochen gingen im Kaufhaus Galleria am Marktplatz endgültig die Lichter aus. Die Stadt mit mehr als 100.000 Einwohnern hat das Grundstück für 25 Millionen Euro erworben und will weitere 40 Millionen Euro in die Entwicklung des zentral gelegenen Areals investieren. Das Erdgeschoss ist derzeit geschlossen, soll aber im Herbst wiedereröffnet werden, um längere Leerstände in der Innenstadt zu vermeiden. Die Verantwortlichen sind sich einig, dass dies schädlich ist. Aber sie wollen auch keine voreiligen Entscheidungen treffen oder vorzeitig öffnen, nur um zu öffnen.

Leere Galleria-Filiale in Hanau
Die geschlossene Galeria Kaufhof-Filiale in Hanau: Alles, was hier hergestellt wird, muss „Instagrammable“ sein. © Boris Rosler/dpa

Eine neue Möglichkeit, die ehemalige Kaufhof-Filiale zu nutzen, besteht darin, sie „Instagrammable“ zu machen.

„Die Frage ist: Wie können wir dieses Erdgeschoss räumlich attraktiv gestalten, ohne dass es wie Schrott oder Flohmarkt aussieht?“, sagt Daniel Freimuth, Geschäftsführer der Hanau Marketing GmbH. Einen Teil des Erdgeschosses, etwa 3.500 Quadratmeter, will die Stadt als „Experimentierraum“ für junge Klein- und Mittelbetriebe mit innovativen Ideen nutzen. Während der Übergangszeit, die voraussichtlich etwa vier Jahre dauern wird, wird mit niedrigeren Mieten gerechnet. Von den rund 20 Filialen ist keiner größer als 150 Quadratmeter. Es gibt viel Platz zum Spazierengehen und Flanieren. Stadtplaner Martin Biber nennt das Konzept einen „zauberhaften Raum“. Die Stadt sucht Rat bei erfahrenen Agenturen.

Der Fokus liegt auf dem Verkauf, aber noch mehr auf dem Erlebnis. Deshalb betont Freimas, dass es wichtig sei, dass das, was entsteht, „Instagrammable“ sei. Ziel ist es, jungen Zuschauern das Fotografieren und Posten in den sozialen Medien attraktiv zu machen. Im Zentrum steht die Agora, ein zentraler Treffpunkt mit kleiner Bühne für Vorträge, Präsentationen und Auftritte von Künstlern, Musikschulen und Hanauer Kulturschaffenden.

Hanau versteht sich als Labor für Zukunftsideen. „Jeder muss sich neu erfinden, ein bisschen bewegen und Abenteuer erleben. Wir sind zuversichtlich, dass Hanau zum Testgelände für bekannte Ketten wird, die Neues ausprobieren wollen“, erklärt Freimas.

Hanau gilt als Vorreiter, wenn es um die Frage geht, was mit der ehemaligen Kaufhof-Filiale geschehen soll.

Stadtplaner Bieberl betont, wie wichtig es sei, sich nicht auf eine Idee zu beschränken. „Wir prüfen verschiedene Optionen mit Nebenwirkungen. Planer müssen nicht nur auf die temporäre Nutzung des Gebäudes achten, sondern auch auf die langfristige Ausrichtung des Gebiets.“ Stadt Raum, um dieses städtebauliche Juwel zu entwickeln. Die nächste Generation könne in 30 oder 50 Jahren erneut entscheiden, ob es sinnvoll sei, das eine oder das andere zu nutzen, sagt Biber. Dieser Kauf wurde von der Politik und einer breiten Mehrheit der Stadtgesellschaft unterstützt. Es gab wenig Kritik.

Hanaus Vorgehen sorgte in Fachkreisen für Aufsehen. „Typisch Hanau!“ „Einkaufen bei Kaufhof!“ lauteten die Schlagzeilen im Magazin des German Shopping Place Council im letzten Jahr. Während die Sanierung verlassener Galleria-Märkte bundesweit ein heißes Thema ist und Konzeptideen wie Pilze aus dem Boden schießen, macht es ein Store anders: „innovationsaffin“ ist Hanau.

„Das ist natürlich großartig, aber es weckt auch Erwartungen“, sagt der Marketingleiter von Flymouth. Er und Bieberle machen deutlich, dass Planer mit Druck umgehen können. Last but not least wurde vor einigen Jahren der einst baufällige Freiheitsplatz in der Innenstadt komplett saniert und vor einigen Jahren an seiner Stelle das Forum errichtet, was Hanau zu einem Großprojekt macht, das bewiesen hat, dass es zu bewältigen ist . „Fangen wir an, aber lassen wir nicht nach“, lautet das Motto der Neugestaltung des ehemaligen Kaufhauses, sagt Stadtplaner Bieberle in seiner hessischen Muttersprache.

Neben neuen Nutzungen erhält Hanaus ehemaliger Kaufhof auch einen neuen Namen

Der nächste Schritt besteht darin, den Namen des bisherigen Kaufhofs zu ändern. Von Bürgern gingen rund 250 Vorschläge ein. Sechs Schulen kamen in die engere Auswahl und stellten sich zur Wahl: Am Markt Hochschule, Stadthof Hanau, Marktzwei, Agora Hanau, Dasviertel am Markt und Cosmopol Hanau. Das nun abgeschlossene Online-Voting hat einen Favoriten ergeben, den Freimuth noch nicht verraten möchte. Der neue Name und das neue Logo werden nach der zuständigen Beiratssitzung am 23. April bekannt gegeben.

Vom 23. bis 25. Mai ist die erste Etage für Neugierige geöffnet. Experten aus den Bereichen Architektur, Quartiersentwicklung und Marketing beantworten drei Tage lang Fragen, bei großem öffentlichen Interesse vier Tage lang. Es wird Vorträge, Podiumsdiskussionen und Führungen durch das 16.000 Quadratmeter große Gebäude geben. Die Kartenausgabe erfolgt ab Anfang Mai kostenfrei. (FD/DPA)

Die Herausgeber haben diesen Artikel geschrieben und nach eigenem Ermessen KI-Sprachmodelle zur Optimierung verwendet. Alle Angaben wurden sorgfältig geprüft.



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