Pandemieschutz durch Hightech-Forschung in Augsburg


Pandemieschutz durch Hightech-Forschung in Augsburg

Gemeinsame Pressemitteilung des Universitätsklinikums Augsburg, der Universität Augsburg und Helmholtz München: Heute, am 11. März, wurde der Erweiterungsbau des Augsburger Sicherheitslabors im Rahmen des EU-geförderten Projekts „PerForM-REACT“ zur Pandemievorsorge Ta eröffnet. Forschung mit modernster High-Tech-Infrastruktur wird möglich. Ein gemeinsames Projekt zwischen Helmholtz München und dem Universitätsklinikum Augsburg soll die Wirksamkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit im Bereich der Pandemieprävention und Gesundheitsforschung stärken. Dies ist Teil von Europas neuer Corona-Reaktionshilfe „REACT-EU“ und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Notiz:

Dies ist eine Pressemitteilung des Universitätsklinikums Augsburg.
Die Kontaktdaten der Pressestelle finden Sie hier: Presse.

Das EU-Projekt PerForM-REACT widmet sich der „Pandemic Preparedness“, also der wirksamen Prävention von Pandemien. Ziel ist es, durch bestehende Forschungsinfrastruktur und eine stärkere interdisziplinäre Zusammenarbeit bestmöglich auf neue Pandemiebedrohungen vorbereitet zu sein. Innerhalb von etwa zwei Jahren werden die Projektpartner Helmholtz München, Universitätsklinikum Augsburg und Technische Universität München an den Standorten Neuherberg, Augsburg, Garching und München eine hochmoderne Infrastruktur aufbauen. . Diese einzigartige Forschungsinfrastruktur ermöglicht es den wissenschaftlichen Einrichtungen, enger zusammenzuarbeiten und sich auf die Bekämpfung und Prävention der Pandemie zu konzentrieren. Insbesondere wird es dazu beitragen, Präventionsstrategien zur Vorbereitung auf Pandemien zu entwickeln und Managementstrategien für eine schnelle Reaktion zu ermöglichen. Die Erweiterungseröffnung des Augsburger Sicherheitslabors der Sicherheitsstufe 2 (BSL2) ergänzt das vor einem Jahr eröffnete Sicherheitslabor der Sicherheitsstufe 3 (BSL3) am Helmholtz-Campus München in Neuherberg.

DR. Michael Frieser, Geschäftsführer von Helmholtz München, erklärt: „Die Unterstützung der Europäischen Union hat es ermöglicht, unser Labor auf dem neuesten Stand der Technik zu gestalten. Dadurch können unsere exzellenten Forscher aktiv dazu beitragen, zukünftige Pandemien zu verhindern.“
Konzentrieren Sie sich auf Atemwegsinfektionen und Umweltwechselwirkungen
Erste Forschungsarbeiten haben in Augsburg bereits begonnen. Der Forschungsschwerpunkt liegt hier im Bereich der translationalen Forschung zu Allergien und Mensch-Umwelt-Interaktionen. Forscher untersuchen den Zusammenhang zwischen Umwelteinflüssen, insbesondere Aerosolen, und der Erkrankung und identifizieren COVID-19-Biomarker zur Früherkennung von Krankheitsverläufen. Insbesondere die Messung und Quantifizierung viraler Partikel in Aerosolen in Krankenzimmern und öffentlichen Räumen wird die Entwicklung hochsensibler Frühwarnsysteme für Pandemien ermöglichen.

„Mit diesen neuen Geräten und Laborkapazitäten sowie etablierten Kooperationen und Möglichkeiten zur weiteren Zusammenarbeit sind wir besser auf die nächste Pandemie vorbereitet. Wir wollen Krankheitserreger proaktiv erkennen und erkennen.“ Aerosole zu erkennen und zu neutralisieren, bevor sie Schaden anrichten, möchte ich ermöglichen. Wir wollen die Bedeutung immunologischer Zusammenhänge und Umweltfaktoren verstehen, um dadurch unsere Gesundheit zu verbessern. In diesem Sinne ist dieses Projekt ein Projekt, das uns positiv voranbringt und eine gute Investition für unsere aller Zukunft und Gesundheit ist“, erklärt Professorin Claudia Treidl-Hofmann, Direktorin des Helmholtz-Instituts München. Professor für Umweltmedizin (IEM) und Umweltmedizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Augsburg.

Am Helmholtz-München-Campus in Neuherberg bei München untersuchen Wissenschaftler bereits heute mithilfe modernster Mikroskopie sowie molekularer und strukturbiologischer Nachweismethoden die Auswirkungen von Atemwegsinfektionen auf die Lunge und andere Organe und entwickeln neue Medikamente zur Vorbeugung Organinfektionen. Schaden. In Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Augsburg konzentrieren wir uns auf die Übertragung von Viren, die Atemwegsinfektionen verursachen, über die Luft.
starkes Forschungsnetzwerk
Neben neuen Laborgeräten bilden Helmholtz München und das Universitätsklinikum Augsburg einen optimalen Forschungsverbund, der zur Pandemievorsorge beiträgt, erklärt der Professor. Andreas Radgeber, Prorektor (Bildungserfolg, Lehre und Forschung) der Universität Augsburg: „Diese Einrichtung wird viele spannende langfristige Kooperationsmöglichkeiten zwischen unseren Institutionen schaffen. Wir werden hier interdisziplinäre Forschung zu Themen betreiben, die die meisten Menschen auf der Welt betreffen.“ Bevölkerung: Exposition, Luftverschmutzung, Klimawandel, Infektionskrankheiten, Krebs usw. Niemand kann und sollte diese Probleme alleine lösen, aber das heute eröffnete Labor wird ein lebendiger interdisziplinärer Raum sein, um Lösungen für diese großen Probleme zu finden . ”
Weitere Informationen
>> Wissenschaftler:
• Professor Treidl Hofmann, Direktor des Helmholtz-Instituts für Umweltmedizin (IEM) München und Professor für Umweltmedizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Augsburg.
• Professor Plotzer, Direktor des Helmholtz-Instituts für Virologie und der Technischen Universität München (TUM)
>> Zur Website gehen:
• www.helmholtz-munich.de/de/newsroom/projekte/perform-react
>> Detaillierte Informationen:
• www.helmholtz-munich.de/de/newsroom/news-all/artikel/zukunftsforschung-infrastruktur-fur-pandemiemanagement-und-prävention-struktur-ausgebaut
• www.helmholtz-munich.de/newsroom/highlights-unserer-forschung/im-kampf-gegen-die-viren



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