Auch Bürger können vorbeikommen und sich testen lassen: Willkommen im neuen Digitallabor von Forchheim


– Das Online-Management kommt in Forchheim, wie an vielen Orten auch, eher langsam voran. Die Stadt will die digitalen Möglichkeiten jedoch noch weiter vorantreiben und hat ein „Digitales Labor“ eingerichtet. Jetzt ist es an der Zeit, dass sich die Menschen gründlich auf die Probe stellen.

Einen Antrag erstellen, eine Akte einsehen, zum Standesamt gehen, all das hätte eigentlich seit fast zwei Jahren digital möglich sein sollen – das sieht das Onlinezugangsgesetz (OZG) vor. Natürlich sieht die Realität sowohl in Bayern als auch im ganzen Land anders aus.

Auch Forchheim liegt weit zurück. Nach Angaben des Digitalministeriums gibt es derzeit knapp 20 Verwaltungsverfahren, die Bürger hier über das Internet erledigen können. Wenn es nach OZG geht, braucht es mindestens achtmal so viele.

Dennoch möchte die Stadt ihre interne und externe Digitalisierung vorantreiben und gleichzeitig einen „digitalen Zwilling“ schaffen – eine geografische Ansicht der gesamten Stadt, Gebäude, Bäume, Straßen und Baupläne in fotorealistischer Form gestartet. Es wird dreidimensional.

Die Prüfgeräte befinden sich in einem Containergebäude hinter der Bauverwaltung an der Kreuzung Adenau-Allee und Klosterstraße. Der Zugang erfolgt über die Treppe neben der vorherigen Treppe, wie auf dem Foto gezeigt. "Ich mache die Wäsche" - oder über das Bauamt in der Birkenfelderstraße.

Die Prüfgeräte befinden sich in einem Containergebäude hinter der Bauverwaltung an der Kreuzung Adenau-Allee und Klosterstraße. Der Zugang erfolgt über die Treppe neben dem alten „Mosom“, wie auf dem Foto zu sehen, oder über das Bauamt an der Birkenfelderstraße.
©Philip Rothenbacher

Der nächste Schritt ist ein „Digital Lab“, das Mathias Hofmann vom Stadtplanungsdezernat den Stadträten kürzlich bei einer Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses vorgestellt hat. Herzstück sind die multifunktionalen und interaktiven „Premium Touchscreen Table“ und „Premium Touchscreen Stella“.

Laut Hoffman visualisiert die Tabelle langweilige Daten, von virtuellen Reisen über die Dächer der Stadt bis hin zu Bürgerdiensten, die Ihnen jetzt und in Zukunft den lästigen Weg ins Büro ersparen sollen Dieses Steinmonument dient als „Bürgerinformationssystem“, kann aber auch für touristische und Werbezwecke genutzt werden.

Manfred Hummer (FW) forderte in seiner Funktion als Barrierebeauftragter im Stadtrat, das Testmodell auch für Menschen mit Behinderung zugänglich zu machen.

Dabei handelt es sich immer noch um Testgeräte, die der Öffentlichkeit zum Ausprobieren und Bewerten bestimmt sind. „Wir hoffen, dass Sie sich aktiv beteiligen“, sagte Hoffman. Die Ergebnisse dieser Testphase werden auch darüber entscheiden, ob das Gerät künftig im öffentlichen Raum eingesetzt werden soll. Beispielsweise als Variante der aktuellen Informationen am Bahnhof.

Der Testzeitraum endet am 30. April.


Die Geschäftszeiten sind Montag bis Mittwoch und Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr und Donnerstag von 8.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 17.00 Uhr.

Das Digitallabor befindet sich in einem Containergebäude hinter dem Hochbauamt an der Kreuzung Adenauallee und Klosterstraße. Der Zugang erfolgt über die Treppe neben dem alten „Mosom“, wie auf dem Foto zu sehen, oder über die Hausverwaltung in der Birkenfelderstraße 4.





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