Batterie fängt nach „Stresstest“ Feuer – Gebäude wird zerstört: Großeinsatz im Elektroauto-Labor


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Großeinsatz im Prüflabor: Im vergangenen Sommer waren sowohl bei der SGS-Firma in der Traunreuter Straße als auch bei uns im Unternehmen zahlreiche Einsatzkräfte im Einsatz.
Großeinsatz im Testlabor: Im vergangenen Sommer waren zahlreiche Einsatzkräfte bei der Firma SGS in der Traunreuterstraße im Einsatz, wie © zeigt.Foto: Sh/Archive

In Gerting wurde Feueralarm ausgelöst und die Feuerwehr war in großer Zahl im Einsatz. Es ist nicht das erste Mal, dass eine Batterie eines Elektroautos nach einem Test dort Feuer fängt. Der Schaden ist groß.

GELTING – Am Dienstagnachmittag hat bei einem Unternehmen in Gelting erneut die Batterie eines Elektroautos Feuer gefangen. Sofort rückten drei Feuerwehren vor Ort an, darunter Freiwillige aus Gerting, Geretsried und Wolfratshausen sowie Mitglieder der Kreisbrandinspektion und Unterstützungseinheiten. „Wir haben die Meldung eines Brandes in einem Gewerbegebäude erhalten“, sagte Feuerwehrsprecher Stephan Kieskart. Entsprechend reichhaltig war das Lineup.

Batteriebrand nach „Stresstest“: Großlaborbetrieb von Elektroautos

Einige Einsatzkräfte hatten bereits Kenntnis von dem betroffenen Geschäft in der Traunreuterstraße. Für das Prüfunternehmen „SGS“, das Ende 2018 nach Wallach umzog, war es bereits der dritte Einsatz. In seinem Labor im Industriegebiet Gelting-Ost testet das Unternehmen verschiedene technische Geräte für die Elektromobilität. „Am Dienstag wurde dort ein Batterie-Stresstest durchgeführt“, berichtete Keith Kalt. Es brach ein Feuer aus. „Es hat auf das Gebäude übergegriffen“, sagte eine Sprecherin der Feuerwehr.

Laut Polizei waren 500.000 Menschen von „extremer Hitze und dichtem Rauch“ betroffen

Die Polizei untersucht, was passiert ist. Andreas Feurecker, stellvertretender Leiter des Büros Geretsried, sagte dieser Zeitung in einem Interview, dass es sich bei dem Brand nicht um ein Gewerbegebäude gehandelt habe. „Die starke Hitze und der dichte Rauch verursachten einige Schäden am Gebäude, darunter durchgebrannte Fenster und Kabel.“ Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Schaden auf 300.000 bis 500.000 Euro. Auf Nachfrage am Mittwoch äußerte sich SGS nicht zu dem Vorfall. Telefonanrufe blieben unbeantwortet, auch schriftliche Anfragen der Zeitung blieben unbeantwortet.

In Gerting werden elektronische Mobiltelefone und Technik getestet – der Vorfall führte zu einem Großeinsatz der Feuerwehr

Wie SGS in diesem Artikel im Jahr 2018 erklärte, betreibt das Prüfunternehmen im Industriegebiet Geldingost ein Labor, das „realistische Fahrzeugbedingungen simuliert und Unfälle reproduziert“. Im vergangenen Sommer fing eine Batterie Feuer, 2020 ein Container mit Lithium-Ionen-Batterien. Wie bereits am Dienstag bestehe zu diesem Zeitpunkt keine Gefahr für Anwohner oder Mitarbeiter, sagte Feuerwehrsprecher Keith Kalt. Deshalb gibt es am Institut Elektromobilität keinen Notfallplan wie die sogenannte Notarztpraxis in Geretsried.

Am Dienstag wurde die brennende Batterie in einem Tauchbecken gesichert. Somit stellt die Batterie keine weitere Gefahr mehr dar.



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