Bitburger Unternehmen plant Labor für künstliche Intelligenz


Wer von „künstlicher Intelligenz“ hört, denkt eher an das Silicon Valley als an die Eifel. Bald soll auch in Bitburg an dieser Technologie geforscht werden. Und das auf hohem Niveau.

Wenn Jürgen Weiler zum Bitburger Brauturm hinaufblickt, denkt er an seinen Vater. Denn in den 1960er Jahren baute der Bauunternehmer das höchste Haus der Stadt. Wyler spielte damals noch auf Baustellen. Doch nun blicken die Firmenchefs in dem Gebäude nicht nur auf die eigene Vergangenheit, sondern auch auf die Zukunft der Region.
















Video herunterladen (58,9 MB | MP4)

Nächstes Jahr soll im 8. Stock des 45 Meter hohen Turms ein Labor für „künstliche Intelligenz“ entstehen. Das wollten Weiler und seine Kollegen vom Verein Eifelkreis Digital. „Wir wollen vor allem, dass kleine und mittelständische innovative Unternehmen einen Ansprechpartner zu diesen Themen haben.“



Jürgen Weiler zum neuen Vereinspräsidenten ernannt "Eifelkreis Digital" Ich möchte auch die Forschung im Bereich Künstliche Intelligenz in Bitburg vorantreiben.  (Foto: SWR)

Jürgen Weiler ist Präsident des neuen Vereins Eifelkreis Digital, der die Künstliche-Intelligenz-Forschung in der Region fördern will.


SWR



Kaiserslauterer Wissenschaftler wollen in Bitburg forschen

Der Raum ist noch nicht fertig. Kabel ragen aus der Decke und die Wände sind nicht verputzt. Doch Anfang nächsten Jahres wird es mit Schreibtischen und Laptops gefüllt sein und von Wissenschaftlern des Deutschen Instituts für Künstliche Intelligenz besetzt sein. Und da das Kaiserslautern-Institut zu den führenden in Deutschland zählt, schnuppern sie das Silicon Valley der Eifel.

ChatGPT-App auf Ihrem Smartphone (Foto: dpa Bildfunk, Image Alliance / Markus Mainka | Markus Mainka)

Künstliche Intelligenz richtig nutzen
Wie ChatGPT und seine Unternehmen unser tägliches Leben einfacher machen

Von selbstfahrenden Autos bis hin zu personalisierten Online-Empfehlungen und Apps – künstliche Intelligenz (KI) hat die Fähigkeit, unser Leben zu verändern und zu verbessern.

Auch Professor Andreas Dengel hat sich zum Ziel gesetzt, die Technologie in ländliche Gebiete zu bringen: „KI ist nicht nur etwas für große amerikanische Unternehmen wie Facebook, Amazon und Google, sondern für alle.“ Es gehe darum zu zeigen, dass sie genutzt werden könne .“ Wert. “



Raum im Future AI Institute in Bitburg (Foto: SWR)

Im Labor gibt es noch nichts Sehenswertes, aber das soll sich bald ändern.


SWR



KI kann die Energieversorgung und den Hochwasserschutz verbessern

Betrachten Sie zum Beispiel Energie. Der Strom aus den vielen Windrädern und Solaranlagen in der Eifel könnte beispielsweise mithilfe künstlicher Intelligenz besser verteilt werden, sagt Dengel. In Zukunft sollen Computersysteme in der Lage sein, Überschwemmungen wie die Flutkatastrophe 2021 besser vorherzusagen. Auch die Bitburger Brauerei nutzt diese Technologie beispielsweise zur Berechnung von Transportwegen.

Kaiserslautern

Überschwemmungen wie vor zwei Jahren in Duisburg und im Ahrtal könnten zu einem bundesweiten Problem werden.  (Foto: picture-alliance / Reportagedienst, picture Alliance/dpa | Christoph Reichwein)

Katastrophenschutz
DFKI Kaiserslautern: So kann künstliche Intelligenz in der Krise helfen

Wie kann Künstliche Intelligenz (KI) Krisenmanager bei Katastrophen unterstützen? Forscher des KI-Forschungszentrums in Kaiserslautern und Trier entwickeln einen Ansatz.

Die Gruppe stellt daher gerne Räume im Brauereiturm für das Projekt zur Verfügung und engagiert sich auch im Unternehmerverband. Geschäftsführer Jan Niłodnizanski glaubt, dass Technologie auch für sein Unternehmen wichtig ist. „Künstliche Intelligenz ist für mich das heutige Äquivalent der industriellen Revolution.“ Das Institut ist von grundlegender Bedeutung, um die Region fit für die Zukunft zu machen.

Viele Kommunen in Rheinland-Pfalz haben Interesse an dem Labor

Am Ende sei es die 600.000 Euro wert, die der Verein und die Eifelkrais in das Projekt investieren wollen, ist der Firmenpräsident überzeugt. Das sieht auch Landrat Andreas Kulpert (CDU) so. „Indem wir hier einen Ort schaffen, an dem wir forschen und Akteure ausbilden können, können wir als Region einen Schritt in die Zukunft machen.“

Eine Glühbirne mit 3D-Optik wird in verschiedene Farben getaucht (Foto: Adobe Stock, CROCOTHERY | Adobe Stock)

künstliche Intelligenz
KI im Alltag: 5 Beispiele

Künstliche Intelligenz, KI oder KI: Wir zeigen Ihnen, welche KI Ihren Alltag und sogar Ihre Freizeit unterstützen kann.

Große Unternehmen wie die Brauerei Prüm und Tesla haben diesen Schritt bereits getan. Nun rechnet Bauunternehmer Jürgen Weiler mit dem Beitritt weiterer Unternehmen. Professor Andreas Dengel sagte, dass das Interesse an der KI-Forschung in Bitburg bei den Gemeinden des Kantons bereits groß sei. „Es werden weitere Forschungsinstitute entstehen.“



Source link

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert