Sicheres Arbeiten im Labor – forschung.de


Sicherheitsmaßnahmen in Laboren gehen über den Ort der Lagerung von Chemikalien hinaus. Kenntnisse über lebensrettende und Notfallmaßnahmen sind unerlässlich. Es liegt auf der Hand, dass Laborsicherheit viele Facetten hat und der Schlüssel zu einer sicheren wissenschaftlichen Zukunft ist.

Die Zukunft der sicheren Wissenschaft umfasst viele Aspekte. Dazu gehört zum einen die korrekte Verwendung der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) und der Schutz der Forscher vor möglichen Gefahren. Darüber hinaus besteht die Laborsicherheit im verantwortungsvollen Umgang mit Chemikalien. Dies ist auch wichtig, um Forscher vor Gefahren zu schützen. Darüber hinaus müssen Laborarbeitsgeräte unter Berücksichtigung ihrer Umwelt und ihres Wertes sicher gelagert werden. Diese Maßnahme sorgt nicht nur für ein sicheres Arbeitsumfeld, sondern erleichtert auch die Gewinnung aussagekräftiger Ergebnisse.

Zugangs- und Handhabungsvorschriften

Im Labor gelten strenge Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz der Mitarbeiter und der Umwelt. Dies sollte nachverfolgt werden, sobald Sie das Labor betreten. Zu den Vorsichtsmaßnahmen gehört unter anderem das Tragen der notwendigen Schutzkleidung. Dies variiert je nach Institution und Forschungsniveau. Grundsätzlich ist in allen Laboren festes, geschlossenes Schuhwerk erforderlich. Beim Umgang mit gesundheitsgefährdenden Stoffen sind entsprechende Schutzhandschuhe zu tragen. UV-Lichtquellen erfordern einen geeigneten Gesichtsschutz und geschlossene Kleidung.

Zusätzlich zur Schutzausrüstung verlangen einige Einrichtungen bei der Einreise Impfungen oder regelmäßige Immunitätskontrollen. Besondere Aufmerksamkeit wird hier in der Mikrobiologie, Virologie oder Zellbiologie empfohlen. Die Arbeit mit menschlichen Krankheitserregern erfordert den bewussten Einsatz von Sicherheitsprotokollen (ein Beispiel für das Ausmaß von Sicherheitsfehlern ist, als ein Laborunfall auf das Coronavirus „Sars-CoV-2“ zurückgeführt wurde). Daher ist der Zugang auf Labore mit gentechnischen Arbeitsbereichen beschränkt. Reinigungs- und Wartungspersonal darf nur mit Genehmigung tätig werden.

Darüber hinaus ist es wichtig, vor Betreten des Labors die individuellen Umgangsregeln zu kennen. Sofern Ihnen diese nicht bereits in Form von Informationsmaterialien oder Sicherungsvereinbarungen mitgeteilt wurden, können Sie diese vorab anfordern. Die Handhabungsvorschriften variieren je nach Einrichtungsstandards, Kenntnissen über Desinfektionsmittel, Raumbedingungen, Einschränkungen bei der Nutzung von Schreibtischen für Aufzeichnungen usw.

Übersicht: Gesetzliche Regelungen und Richtlinien
Technische Vorschriften über biologische Arbeitsstoffe (TRBA) Standards für den Umgang mit biologischen und chemischen Stoffen
Gefahrgutverordnung (GefStoffV)
Arbeitsschutzgesetz und Arbeitssicherheitsverordnung (BetrSichV) Verpflichtung der Arbeitgeber zur Bereitstellung sicherer Arbeitsmittel und Gefährdungsbeurteilungen
Gentechnik-Sicherheitsnorm (GenTSV) Den Umgang mit gentechnisch veränderten Organismen regeln
TRGS (Technische Regeln für Gefahrstoffe) Bietet detaillierte Anweisungen zum sicheren Umgang mit bestimmten Gefahrstoffen.

Im Labor verboten

Ein weiterer Teil der Sicherheitsmaßnahmen sind strenge Verbote. Auch diese sollten vor dem Betreten des Labors berücksichtigt werden. Zu den einheitlichen Verboten gehören:

  • Umgang mit persönlichen Gegenständen
    Im Labor dürfen keine persönlichen Gegenstände oder Lebensmittel aufbewahrt werden. Muss im Aufenthaltsraum aufbewahrt werden. Essen, Trinken, Rauchen und Schnupftabak sind im Arbeitsbereich verboten.
  • Umgang mit wissenschaftlichen Themen
    Im Labor werden wissenschaftliche Gegenstände aufbewahrt. Niemand darf den Aufenthaltsraum mit Schutzkleidung betreten. Beim Einsatz von Absauggeräten müssen geeignete Maßnahmen getroffen werden, um die Freisetzung gefährlicher Stoffe zu verhindern.

Persönliche Schutzausrüstung (PPE)

Das PSA legt alle Maßnahmen fest, um Forscher vor möglichen Gefahren zu schützen. Wie bereits erwähnt ist das Tragen von Schutzkleidung Pflicht. Neben geeignetem Schuhwerk, Schutzhandschuhen und Gesichtsschutz gibt es noch weitere Artikel, die in die Kategorie PSA fallen. Laborkittel, Atemschutzmasken und andere Sicherheitsausrüstung gehören ebenfalls zur PSA und sollen den Kontakt mit gefährlichen Stoffen minimieren.

Umgang mit Chemikalien

Der sichere Umgang mit Chemikalien erfordert auch die Einhaltung von Laborsicherheitsmaßnahmen. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang die Speicherung. Chemikalien müssen ordnungsgemäß gelagert und gekennzeichnet werden. Darüber hinaus müssen alle Stoffe und Materialien gemäß den Richtlinien des Sicherheitsdatenblatts gehandhabt werden. Das Sicherheitsdatenblatt enthält Informationen zur sicheren Lagerung und zu möglichen Gefahren.

Sicherheitsgerät

Zur Sicherheitsausrüstung zählen alle im Labor vorkommenden Bau- und Ausstattungselemente. Eine regelmäßige Inspektion und Wartung des Elements ist unerlässlich. Denn seine Wirksamkeit und einwandfreie Funktion bestimmen die Sicherheit eines bestimmten Arbeitsplatzes. Wenn nicht sichergestellt wird, dass Sicherheitsausrüstung wie Notduschen, Augenspülstationen und Feuerlöscher ordnungsgemäß funktionieren, kann dies schwerwiegende Auswirkungen auf die Gesundheit der Mitarbeiter und die Umwelt haben.

Eine umfassende, auf Schutzmaßnahmen basierende Laborsicherheitspolitik umfasst auch den Schutz von Eigentum und Forschungsgeräten. Auch Wissenschaftler profitieren von der Möglichkeit, Sicherheitsausrüstung und Eigentum in ihren Büros zu versichern. Für zusätzliche Sicherheit sorgt die sogenannte Warenversicherung. Dies trägt dazu bei, die finanzielle Belastung im Schadensfall zu minimieren und einen reibungslosen Fortgang der Forschungsaktivitäten zu ermöglichen.

Technische Sauberkeit

Viele Elemente heutiger Sicherheitssysteme funktionieren auf Basis technischer Prozesse. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist der Einsatz spezieller Rauchmelder in Verbindung mit Alarmanlagen und Notrufen. Schulungseinrichtungen und Labore arbeiten mit diesem System, um das Risiko zu minimieren. Wichtig sind in diesem Zusammenhang auch regelmäßige Inspektionen und Wartungen. Technische Sauberkeit ist in Laboren wichtig, um die Systemleistung, Zuverlässigkeit und Sicherheit zu gewährleisten.

Notfallmaßnahmen

Schließlich müssen auch im Bereich der Laborsicherheit Notfallmaßnahmen berücksichtigt werden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Notfallmaßnahmen für die Sicherheit aller Mitarbeiter von entscheidender Bedeutung sind. Jeder im Labor sollte wissen, wo sich Notduschen, Augenspülstationen und Feuerlöscher befinden. Dazu gehören Kenntnisse in Erster Hilfe und im Umgang mit Notfallausrüstung. Klare Evakuierungspläne und Notfallbenachrichtigungsverfahren müssen ebenfalls integraler Bestandteil jedes verantwortungsvollen Labors sein. Im Notfall kommt es auf schnelles und bewusstes Handeln an. Ein erhöhtes Bewusstsein kann dazu beitragen, Risiken, einschließlich möglicher Verletzungen und Langzeitschäden, zu minimieren.

19.12.2023



Source link

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert