TU Bergakademi Freiberg erhält erneut erfolgreich Verifizierungsförderung für Sachsen


10. November 2023 11:48

Forschungsprojekte, Forschung/Wissenstransfer

Benedikt Baumann und sein Forschungsteam vom BA Gießereiinstitut entwickeln im Validierungsprojekt PrintFirsT ein neues umweltfreundliches Filtersystem für Aluminiumgießereien.

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Benedikt Baumann und sein Forschungsteam am BA Gießereiinstitut entwickeln im Validierungsprojekt PrintFirsT ein neues umweltfreundliches Filtersystem für Aluminiumgießereien.
|. Diese:
S. Genthe
|. Urheberrecht:
Bergakademie und Technische Universität Freiberg
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Im Oktober starten an der TU Bergakademi Freiberg sechs neue Projekte aus der zweiten Runde der Validierungsförderung des Sächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA). Von insgesamt 49 Anträgen sächsischer Forschungseinrichtungen wurden 25 Projekte gefördert. Alle sechs Bewerbungen der TU Bergakademi Freiberg waren erfolgreich und wurden genehmigt.

Seit 2021 unterstützt der Freistaat Sachsen Forschungseinrichtungen in Sachsen mit Nachweismitteln. Ziel dieser Förderung ist es, die technische und wirtschaftliche Machbarkeit der Forschungsergebnisse zu prüfen und nachzuweisen. Dadurch wird die Lücke zwischen den forschungsseitig bereitgestellten Ergebnissen und den Marktanforderungen frühzeitig minimiert. Die Forschungsergebnisse sollten weiterentwickelt werden, damit die Industrie ihren Nutzen bewerten kann. „Die Verifizierungsförderung ermöglicht einen schnelleren und effizienteren Transfer von Forschungsergebnissen und erhöht die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Verwertung in Form von Ausgründungen oder Lizenzierungen bei bestehenden Unternehmen“, erklärt er. Tobias Fiebach, Vizepräsident für Forschung, Internationales und Transfers;

Diese Finanzierung ermöglicht zwei Hauptformen der Ausbeutung. Einerseits können Forschungsergebnisse durch Lizenzierung mit bestehenden Unternehmen verwertet werden, andererseits können geförderte Projekte zu Ausgründungen führen. Diese Projekte werden bei der Antragstellung und Projektumsetzung durch das SAXEED Startup Network und die Zentrale Transferstelle (beide angesiedelt im Rektorat für Forschung, Internationales und Transfer) unterstützt. „Die starken Ergebnisse der TU Bergakademi Freiberg zeigen das große Potenzial unseres Instituts für exzellente Forschung. Wir danken der Zentralen Verkehrsbehörde und den Verkehrsmitarbeitern von SAXEED für die umfassende Unterstützung des Antrags und freuen uns über die Förderung.“ zur Weiterentwicklung des Projekts, das ich erhalten habe“, fügte Professor Fiebach hinzu.

Der Freistaat Sachsen unterstützt ausgewählte Projekte bis zu 18 Monate lang mit bis zu 250.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Freistaats Sachsen. Die im Leitfaden beschriebene Mittelbeschaffung wird künftig im Rahmen der Förderperiode 2021-2027 halbjährlich Anfang Dezember und Anfang Juni stattfinden.

Gefördert werden sechs Projekte:

Zuerst drucken

In diesem Projekt wird ein Sanddruckadditiv-Filtersystem für Aluminiumgussteile entwickelt, mit dem Ziel, die etablierten Schaumkeramikfilter am Markt schrittweise zu ersetzen. Durch das Drucken können erstmals Filter mit optimierten Durchflussraten hergestellt werden, die sich jedoch nach Gebrauch aufgrund der thermischen Wirkung der Schmelze zersetzen. Dadurch können im Vergleich zu kommerziell erhältlichen Schaumkeramikfiltern erhebliche verfahrenstechnische, wirtschaftliche und ökologische Vorteile erzielt werden.

amselmem

In diesem Projekt geht es um die Verwendung organischer Moleküle als Bestandteile der Membran ionenselektiver Elektroden, um Ammoniumkonzentrationen ohne die zerstörerische Wirkung von Kaliumionen zu messen, die auch in verschiedenen Proben vorhanden sind. Diese Anwendung führt zu deutlichen Verbesserungen traditioneller Messmethoden in Kläranlagen, Industriebetrieben und der medizinischen Diagnostik. Damit leistet dieses Projekt einen innovativen Beitrag in den Bereichen Umwelt und Ressourcen, Gesundheit und Ernährung.

Pyroll

Im Rahmen des SAB-Validierungsprojekts wird das Simulationsprogramm „PyRolL“ gegen verschiedene Technologievarianten validiert. Mithilfe eines Simulationsprogramms wird der Produktionsweg für Langmetallprodukte mittels Kaliberwalzen modelliert. Zur Validierung der Simulationsergebnisse werden unsere eigenen experimentellen Daten und die Ergebnisse unserer Marktbegleiter herangezogen. Der Zweck der Studie besteht darin, PyRolL hinsichtlich Robustheit, Geschwindigkeit und Modelltiefe zu validieren.

Aerogel

Ziel ist es, die Anwendbarkeit einer neuartigen licht- und flüssigkeitsleitenden Kapillare in einer Durchflusszelle für die Spektroskopie wässriger Proben zu validieren. Das Unternehmen plant, bis zu drei Pilotunternehmen in Sachsen für die Anwendung neuer Technologien zu erwerben, Durchflusszellen für diese Anwendungen herzustellen und die daraus resultierenden geistigen Eigentumsrechte zu lizenzieren. Die abschließende Marktanalyse ermittelt die Ausweitung der Technologie auf weitere Anwendungsbereiche und erarbeitet die Grundlage für eine mögliche Unternehmensgründung.

Geopath

GeopaZ arbeitet daran, aus nicht-reinen Ziegelrecyclingmaterialien bis zu 100 % rückstandsbasierte Geopolymerbaustoffe zu skalieren. Die architektonisch-physikalischen Eigenschaften dieser neuen Materialien haben das Potenzial, herkömmliche Baumaterialien ohne den Einsatz energieintensiver Herstellungsverfahren zu ersetzen. Menge und Qualität der Hilfsrohstoffe, Marktgröße und Zielgruppen werden gezielt festgelegt. Die Nutzung der Projektergebnisse ist durch die Gründung eines Joint Ventures geplant.

mein Glass

Um Glasschmelzprozesse zu dekarbonisieren, müssen Prozesse entwickelt werden, die eine hohe Glasqualität und Blasenbildung gewährleisten können. Die Kombination von Mikrowellen für den Auflösungsprozess und zusätzlichen elektrischen Heizmethoden zur Reinigung ermöglicht eine schnelle Auflösung bei maximaler atmosphärischer Kontrolle. Dadurch kann eine sehr hohe Glasqualität erreicht werden. Gleichzeitig wird ein hocheffizienter Auflösungsprozess mittels Mikrowellen realisiert.


Wissenschaftlicher Kontakt:
Zentrale Übergabestelle: Dr. Stefan Meschke, E-Mail: stephan.meschke@zuv.tu-freiberg.de, Telefon: 03731/39-2209



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