Forschung zur Labortheorie des Coronavirus löst Debatte aus


Was die Autoren behaupten: Wir haben in den Genomen von Krankheitserregern bemerkenswerte „Markierungsmuster“ innerhalb der Genome entdeckt, die in der Natur nicht vorkommen. Im Gegenteil, es ist ein Zeichen für ein vom Menschen verursachtes Virus. Grundsätzlich kommen diese „Markierungen“ auch in der Natur vor, wenn genetische Sequenzen nebeneinander platziert werden. Überraschend sei beispielsweise, sagen die Forscher, dass die Muster sehr regelmäßig seien. Natürlich sind diese zufällig verstreut.

Darüber hinaus fehlen den Forschern zufolge auch andere Stellen im viralen Genom, die in verwandten Coronaviren vorhanden sind. Fazit: Diese „Schnittstellen“ innerhalb des Genoms wurden künstlich entfernt, da sie die künstliche Produktion des SARS-CoV-2-Erregers behindern.

Die Anfrage von BR24 an Valentin Bruttel wurde bisher nicht beantwortet (Stand 25.10.2022, 15:30 Uhr).

Experten nehmen diese Studie kritisch unter die Lupe

Die Universität Würzburg hat jetzt eine eigene Stellungnahme zu Preprints veröffentlicht, die BR24 vorliegt. „Entgegen den Behauptungen der Autoren könnte das Schnittstellenmuster natürlich entstanden sein und steht in engem Zusammenhang mit SARS-CoV-2“, sagten die Virologen Florian Erhardt, Oliver Kurzai und Professor Lars Delken. Ein ähnliches Muster sehen wir bei Coronaviren. “ ”

Die Vorabdrucke seien „sorgfältig erstellt und erfüllen grundlegende wissenschaftliche Anforderungen, insbesondere im Hinblick auf eine vollständige und transparente Darstellung der verwendeten Methodik.“ Allerdings wies diese Studie erhebliche methodische Schwächen auf. Daher halten die wichtigsten Schlussfolgerungen einer wissenschaftlichen Prüfung möglicherweise nicht stand oder sind überzogen.

Daher kommen die Forscher der Universität Würzburg zu dem Schluss: „Kurz gesagt liefert die in der Studie vorgelegte Analyse keinen verlässlichen Beweis dafür, dass die Schlussfolgerung der Autoren, dass SARS-CoV-2 synthetischen Ursprungs ist, eine Meinung zum Ausdruck bringt.“ Der genaue Ursprung von SARS-CoV-2 ist noch unklar. ”

Seit der Veröffentlichung auf dem Preprint-Server haben sich einige Experten auch der Social-Media-Plattform Twitter angeschlossen. Zum Beispiel der Göttinger Virologe Friedemann Weber.



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