Massiver Einsatz: Explosion in einem pharmazeutischen Labor | Ad-hoc


Am Dienstagnachmittag kam es in Siegfrieds Labor zu einer Verpuffung oder Explosion. Auch die Werksfeuerwehr alarmierte den Rettungsdienst. Vier Personen wurden ins Krankenhaus gebracht. „Zwei von ihnen wurden vorsorglich sofort freigelassen“, sagte ein Unternehmenssprecher. Bei dem Unfall wurden ein Mann und eine Frau schwer verletzt. Beide wurden mit einem Rettungshubschrauber in Kliniken in Hannover und Bochum gebracht.

Kein Austritt gefährlicher Stoffe

Die Explosion ereignete sich im zweiten Stock des Managementlabors. Ein Sprecher sagte, die Arbeit in der Fabrik sei eingeschränkt worden und werde nun schrittweise wieder aufgenommen. Außerhalb des Werksgeländes bestand keine Gefahr. Es wurden keine giftigen Stoffe freigesetzt und es entstand relativ wenig Rauch. Der Brand konnte gegen 13:15 Uhr gelöscht werden, der Betrieb wurde etwa zwei Stunden später eingestellt. Die Ursache wird derzeit untersucht.

Das Werk Minden ist einer der beiden Standorte des Schweizer Herstellers in Deutschland. Der 1983 von Apothekern gegründete Wirkstoffhersteller hatte 2015 das Mindener Werk von BASF übernommen. Derzeit sind rund 370 der insgesamt 3.600 Mitarbeiter beschäftigt. Der Nettoumsatz der Gruppe betrug CHF 1,1 Milliarden. 2007 verkaufte der Konzern seine Natursparte Sidroga an die Hexal-Gründer Thomas Strungmann und Andreas Strungmann.



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